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Willkommen beim NPO-Radard
Nobelpreis für aussermarktliche Regulierungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, 18. Oktober 2009 um 03:59 Uhr

Ein Nobelpreis für die NPOs?

Direkt so darf man wohl den Preis für Elinor Ostrom nicht ansehen. Aber es gibt weitreichende Verbindungen. Elinor Ostrom untersuchte, wie nicht-marktliche Instrumente bei der Verteilung von Ressourcen funktionieren und dabei die Nachhaltigkeit sichern. Im Alpenraum verbreitet sind verschiedene Formen von Genossenschaften, welche gemeinsam die bestossung Alpweiden oder die Wasserversorgung regeln. Obwohl es um wirtschaftliche Interessen geht, wie Vermehrung des Viehbestandes, Ertrag aus der Viehwirtschaft und so weiter, sind Genossenschaften sehr ähnlich zu NPO. 

Kooperation bei der Verteilung der Ressourcen

Die Genossenschaften haben nicht das primäre Ziel, selber Gewinn zu erwirtschaften, sondern den Mitgliedern zu ermöglichen, auf der Basis gemeinsamer Absprachen, bestmöglichst zu wirtschaften. Da die Genossenschaften sehr oft aber auch die Landbesitzer sind und selber Nutzen daraus ziehen, gibt es ohne weiteres sehr prosperierende und wirtschaftlich geführte Genossenschaften. Aber das ist nicht der primäre Zweck. 

Ostrom konnte feststellen, dass durch die genossenschaftlich geführte Bewirtschaftung die Ressourcen sehr nachhaltig genutzt werden. Dies hat zum einen mit den guten Kenntnissen der lokalen Verhältnissen der Genossenschafter zu tun. Aber auch mit den Regeln innerhalb einer solchen Genossenschaft. Die Steuerung ist laut Ostrom sogar besser als eine zentralstaatliche Regelung oder eine marktwirtschaftliche Regelung. Staatliche Regelungen können lokale Gegebenheiten nicht berücksichtigen und setzten nur allgemein gültige Standards, die allen Regionen genügen müssen. Und oftmals ist die Bildung eines Marktes gar nicht möglich. 

Die Zukunft sichern

Die Erkenntnisse aus der Arbeit von Elinor Ostrom sind in meinen Augen zwingende Gründe, die Arbeit von Genossenschaften nicht durch staatliche Hürden zu behindern oder pseudo-marktliche Massnahmen zu torpedieren.

Weitere Informationen aus der Presse, z.B. NZZ am Sonntag vom 18.10.2009.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 18. Oktober 2009 um 04:24 Uhr
 
Ehrenamtlich PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, 18. Oktober 2009 um 03:37 Uhr

Zur Belohnung unbezahlt

lautet der Titel eines Artikels in brand eins vom September 2009. Er zeigt an einigen exemplarischen Beispielen auf, wie sehr die Sinnfrage wichtiger als die Entlöhnungsfrage ist. Ja, sogar, dass ehrenamtliche Arbeiten darum ohne Entlöhnung gemacht werden, damit über den Sinn selber bestimmt werden kann.

So entsteht mit der unbezahlten Freiwilligenarbeit ein Gegenmuster zu entlöhnten Arbeitswelt mit ihren Exessen: Auf der einen Seite Superboni in astronomischen Höhen, auf der anderen Seite trotz voller Arbeitszeit eine Entlöhnug unter dem Existenzminimum. NPOs sind allerdings auch nicht immer ohne Fehler: Ausnützung von Freiwilligen zu Leistungen, welche mit dem Zweck nichts zu tun haben, Aggregation von Vermögen aus Freiwilligenbeiträgen und andere Missbrauchsformen kommen auch vor. Da aber bei den Leistungserbringern, den Freiwilligen, die Sinnfrage am Anfang steht, entsteht eine Kontrolle.

Es ist ja eine Spezialität von NPOs, durch nicht entlöhnte Arbeiten Leistungen zu erbringen, welche sonst gar nicht möglich wären. Auf eine Entlöhnung wird verzichtet, weil der Sinn der Arbeit wichtiger ist, als der persönliche Ertrag. Auf einer Stufe höher fällt natürlich schon ein Ertrag an, den es gibt Nutzer der erbrachten Leistungen. Es gibt nämlich auch bei NPO selten eine Verschleuderung von Ressourcen. Denn wenn ehrenamtliche Arbeit keinen Nutzen bringt, findet auch niemand einen Sinn darin, diese zu erbringen. L'art pour l'art wird nämlich bei NPO auch nicht geschätzt. Gewisse Streuverluste und Lernkurven muss man allerdings schon eingestehen.

Damit ist in meinen Augen auch etwas Wichtiges festgestellt, auch wenn das viele ehrenamtlich Tätige so nicht wahrhaben wollen: NPOs bilden einen Markt und ihre Leistungen bedienen einen Markt oder werden nachgefragt. 

 

 
Aktion 72 Stunden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, 13. September 2009 um 16:48 Uhr

Aktion 72 Stunden

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft  der Jugendverbände hat für dieses Wochenende vom 9. bis 12. September mit der Aktion 72 Stunden Jugendliche aufgerufen, 720 dokumentierte gute Taten durchzuführen. 

Bald werden die Ergebnisse auf der Homepage. Ich bin auf die Resultate gespannt, die Bandbreite dürfte sehr weit sein, denn die Aktion lässt offen, was als Gute Tat zu gelten hat.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 13. September 2009 um 16:58 Uhr
 
Ferien und Freiweilligenarbeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 10. August 2009 um 20:56 Uhr

Ferien und Arbeiten - ein Widerspruch?

Gerade richtig zur Ferienzeit hat die NZZ vom 7. August in verschiedenen Artikeln dieses Thema aufgenommen. Während für viele Ferien eher mit Nichtstun, faulenzen und erholen verbunden sind, gibt es eine grosse Zahl von Menschen, welche dann ihre Energie in gemeinnützige Arbeit stecken.

Vielleicht aber sind es gar nicht diese offensichtlichen Leistungen, die wirklich in den Ferien anfallen. Ich bin davon überzeugt, dass es viele ehrenamtlich Wirkende gibt, welche während der Ferienzeit für "ihren" Verein arbeiten. Endlich mal ein wenig Zeit haben, Liegengebliebenes nachzuarbeiten, Neues in Angriff zu nehmen, Adresslisten nachzuführen, Protokolle abzulegen, und tausend andere Dinge mehr.

Ferien und Freiwilligenarbeit - eine Notwendigkeit!

In vielen Fällen ist es gar nicht anders möglich, als während den Ferien Freiwilligenarbeit zu erbringen. Während der normalen Arbeitszeit genügt es gerade, das laufende Geschäft zu erledigen. 

Das zeichnet in meinen Augen denn auch die Verbundenheit mit seiner NPO aus. Bei einem Arbeitsverhältnis würde man das als Loyalität bezeichnen. 

 
NPO können Verwaltungskosten senken PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 15. Juni 2009 um 20:13 Uhr

Hilfswerke geben weniger für Administration aus

Diese erfreuliche Mitteilung kann die ZEWO in ihrem neuesten Pressebericht machen. Detailliert wurde die Kostenstruktur von Hilfswerken untersucht. Der administrative Aufwand ist seit der ersten Studie von 2004 von 25 % auf 22 % im Jahr 2007 gesunken. Der Anteil für das Fundrising ist jedoch unverändert gleich, nämlich 8 %.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 15. Juni 2009 um 20:33 Uhr
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