Home Home
18 | 12 | 2018
Hauptmenü
Wieviele sind online?
Wir haben 34 Gäste online
Dienstleistungen
Hilfsmittel
Anmelden



Archive
Newsflash
Willkommen beim NPO-Radard
Startschwierigkeiten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, 08. Mai 2009 um 15:22 Uhr

Eine Partei wird zweimal gegründet

 Wer die schweizerische Politik der letzten Zeit verfolgt hat, weiss, dass mit den Ausschluss der bündnerischen SVP-Sektion eine neue Partei entstanden ist, die BDP. Wie in der Schweiz üblich, haben auch die Parteien eine dreistufige Gliederung, welche das Staatswesen in seiner föderalistischen Struktur nachbilden. Eine gesamtschweizerischer Partei, welche aus den Kantonalparteien besteht. Diese wiederum haben allenfalls Bezirkssektionen und bestimmt aber Ortssektionen.

Während die bündnerische und bernische BDP rasch gegründet wurden, gab es bei der Gründung der zürcherischen Sektion Schwierigkeiten. Recht rasch wurde nämlich eine Sektion durch einen ehemaligen Kantonsrat gegründet. Aber der Erfolg blieb aus. Es gab keine Anerkennung durch die schweizerische BDP, es wurden keine Ortssektionen gegründet. 

Nun wurde am ersten Mai-Wochenende 2009 die offizielle Zürcher BDP gegründet.

 Da ich keinen Einblick in die Internas habe, kann ich nur aus den Zeitungsberichten meine Vermutungen anstellen, warum es nicht auf das erste Mal geklappt hatte.

  • Es fehlten Promotoren: Keine schweizweite Persönlichkeit stellte sich hinter die erste Zürcher BDP
  • Es fehlte die Verbindung nach oben: Die Nicht-Anerkennung durch die schweizerische BDP muss wohl  wegen fehlendem Wohlwollen zustande gekommen sein. Denn die BDP hat alles Interesse, möglichst rasch an möglichst vielen Orten präsent zu sein. Es hätte sicher Unterstützung gegeben, die Anerkennung zu erreichen.
  • Es fehlte an umsetzungsstarken Konzepten: Die Medien waren nur schwach Präsent, bei der ersten Gründung, es gab nur wenige und kurze Meldungen. Es folgen keine werbewirksame Aktionen, um in den Medien präsent zu bleiben.
  • Es fehlte das feu sacrée. Jeder Unternehmung, ob NPO oder eine andere, braucht nicht nur eine gute Geschäftsidee, sondern eine Mission, welche die Beteiligten nach aussen tragen. Dies müssen sagen können: Wir sind die, die dafür einstehen!
Mein Fazit: Eine gute Idee genügt noch nicht, einen Verein zu Gründen, es braucht dazu eine Vision, ein Mission und viel Energie!
 
Kann man Hilfe messen? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, 08. März 2009 um 10:50 Uhr

Leistungsorientierung

Die Leistungen von NPOs sind schwierig zu messen. Bei einem Fussballclub ist es jedes Wochenende klar, der Tabellenplatz zeigt die Leistung der Mannschaft und des ganzen Vereins, welcher diese Leistung ermöglicht.

Schwieriger ist es bei kulturellen NPOs. Was ist der Wert einer Veranstaltung, einer Theateraufführung, einer Kunstaustellung? Und wie sieht es bei gemeinnützigen Hilfsorganisationen aus?

An der Zewo-Fachtagung dieser Tag wurde dieser Frage vertieft nachgegangen. Erste Informationen von Radio DRS und dem Leiter der Glückskette, Roland Jeanneret, mit einem Hörenswerten Podcast hier.

Weitere Informationen der ZEWO folgen so bald publiziert.

Die Fragestellung ist tatsächlich berechtigt, und ich meine, sie gilt unabhänging, ob es sich um eine gemeinnützige oder "eigennützige" NPO handelt. Jeder, der eine Leistung zu Gunsten einer NPO, sei es als Spende, sei es als Freiwilligenarbeit, will gerne wissen, was dieser Einsatz bringt.

Das geht über das rein buchhalterische hinaus. Darum ist eine umfassende Berichterstattung eine wichtige Aufgabe der NPO. Der Nutzen muss offensichtlich und transparent gemacht werden. Darum hat Public Relation bei NPO eine wichtige Funktion. Siehe dazu auch den Artikel zur PR-Arbeit von Amnesty International.

Wie der Nutzen kommuniziert wird, soll geplant werden. Ein Hilfsmittel dazu kann die Kommunikationsmatrix sein.

Dazu gehören aber auch übergeordnete Regeln, im Sinne der Ethik oder Wertvorstellungen, um die Kommunikation des Nutzens so zu gestalten, dass es um echte Information und Motivation der Leistungserbringer geht ohne die Leistungsempfänger zu belasten. Da tauchen dann Fragen auf, wie weit zum Beispiel mit persönlichen Schicksalen gearbeitet werden darf. Welche Bilder sind zu lässig, die nicht Menschen entwürdigen? Welche Botschaften sind nicht diskriminierend?

Keine leichte Aufgabe, welche aber durch die Verantwortlichen, meist Geschäftsleitung oder beauftragten PR-Verantwortlichen, gelöst werden kann.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 08. März 2009 um 11:15 Uhr
 
PR und Kommunikation bei Amnesty International PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, 27. Februar 2009 um 10:14 Uhr

PR und Kommunikation sind wichtig

BrandEins - wieder einmal BrandEins - schildert in der Ausgabe 2/2009 zeigt im Artikel "Glaubwürdigkeit als Kapital" auf, wie wichtig für eine NPO die PR und Kommunikation sein können. Am Beispiel von Amnesty Internation (AI) wird gezeigt, wie PR funktioniert. Und dass sie funktioniert, beweisst sich täglich, weil der Bekanntheitsgrad von AI sehr hoch ist. Natürlich ist die Arbeit von AI nicht mit einer NPO wie z.B. einem Fussballclub zu vergleichen. Aber einige Überlegungen mögen doch zu treffen. 

Kommunikation (und damit meine ich dies als Sammelbegriff für alle Arten wie PR, Werbung, intern, mündlich, schriftlich, elektronische Medien) sollte doch 

  • wahrhaft sein. Lügen haben kurze Beine.
  • authentisch sein. Wenn noch nonverbale Kommunikation mit im Spiel ist, werden Dissonanzen sofort durchschaut.
  • zeitgerecht sein. Je grösser ein Problem, um so dringender werden Informationen verlangt. Oft genügt auch in den ersten Minuten eine Aussage, ab wann mit Informationen zu rechnen ist.
  • persönlich adressiert sein. Die Ausrichtung auf das Zielpublikum ist wesentlich denn Inhalt, Sprache, Stil und Form sind davon abhängig.

All das ist nicht immer so einfach handzuhaben. Darum lohnt es sich, darauf vorbereitet zu sein. Spannende und praxisorientierte Informationen sind zum Beispiel auch bei Knill & Knill auf der Seite Rethorik zu finden.

Natürlich helfen auch einfache Methoden, sich dabei vorzubereiten. Ein Kommunikationsplan kann dabei ein Hilfe sein.

Und zu guter letzt: Kommunikation kann man nicht verweigern. Nichts sagen, kann auch was heissen. Und von Paul Watzlawick wird ja gerne zitiert: Man kann nicht nicht kommunizieren.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 27. Februar 2009 um 10:15 Uhr
 
Mehrwertsteuer: Befreiung für NPO? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, 15. Februar 2009 um 10:21 Uhr

Die Mehrwertsteuerreform vor dem Nationalrat

In einem Artikel vom 11.02.2009 der NZZ, Ausgabe Nr. 34, Seite 16, steht zu lesen, dass die Wirtschaftskommission der Totalrevison des Mehrwertsteuergesetzes zugestimmt hat. Unter anderem, und das interessiert an dieser Stelle besonders, soll im Sinne der Effizienz, Kundenfreundlichkeit und administrativen Entlastung die Mehrwertsteuer bei NPO nicht mehr erhoben werden.

Das würde gerade die mittleren NPO sehr entlasten, welche ja sehr oft realwirtschaftlich keinen eigentlichen Mehrwert schaffen, wohl aber im Sinne der Gemeinnützigkeit tätig sind. Da wird es jetzt natürlich spannend, wie denn das neue Mehrwertsteuergesetz NPO definieren wird. In der Pressemitteilung WAK wird hier Bezug auf die Finanzierung genommen. Demnach sind Spenden massgebend, um eine NPO zu definieren. Welcher Verein aber erhält den keine Spenden? Da wird es wohl noch einige klärende Diskussionen geben.

 

 
Das Freiburger Management-Modell PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 02. Februar 2009 um 03:23 Uhr

Das Freiburger Management-Modell für Nonprofit-Organisationen

Schwarz, Peter/Purtschert, Robert/Giroud, Charles; Verlag Paul Haupt, Bern, 1996; 2. Auflage

Autoren

Schwarz, Peter: Doktor und Professor der Betriebswirtschaftlehre, Tätigkeit als Chefberater bei der B'VM, welche für NPO spezialisiert ist. Professur an der Universität Freiburg, CH.

Purtschert, Robert: Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität St. Gallen, Tätigkeiten als Berater, Marketingleiter, heute Verwaltungsrat der B'VM.

Giroud, Charles: Dissertation zu einem Verbandsthema, praktische Erfahrungen als Geschäftsführer von NPO, heute Verwaltungsrat der B'VM.

Text Einband

 "Nonprofit but Management - dieses Kurzformel umschreibt das Anliegen des Buches.

Nonprofit-Organisationen entstehen, weil Markt wie Staat versagen können, weil Bedürfnisse des Menschen nach sozialer Integration, nach politischer, kultureller und ähnlichen Betätigungen bestehen, die nur in solchen Organisationen befriedigt werden können. Dazu zählen Wirtschafts- und Arbeitnehmer-Verbände, Kammern, Gesnosschenschaften, Vereine, Kirchen, Parteien oder zoziale, philantrhropische, kulturelle und ähnliche Organisationen.

Um das Grundanliegen zu erfüllen, mämlich den Bedürfnissen der Mitglieder und Klienten optimal zu genügen, müssen Nonprofit-Organisationen ein effizientes Management betreiben. Das 'Freiburger Management-Modell für NPO' (Universität Freiburg, Schweiz) bietet eine systematische Einführung in dieses Thema. Es vermittelt durch seienen ganzheitlichen Ansatz die Grundlagen und einen Ordnungsraster für das Verständnis der NPO-Management-Probleme und ihrerer Lösungen."

Wesentliche Inhaltspunkte

I. Grundlagen desFreibuger Management-Modells für NPO

II. Zweck, Aufbauelemente, Überblick

III. Beschreibung derdrei Management-Bereiche

Systemmanagement, Marketing, Ressourcenmanagement

Sprache / Verständlichkeit

Das Buch richtet sich vorallem an bereits betriebswirtschaftlich Ausgebildete, da viele Anleihen aus der Betriebswirtschaftslehre entnommen werden. Der Text ist flüssig geschrieben, es hat viele Abbildungen zur Erläuterung der Zusammenhänge und die Gliederung ist logisch. Der Umfang von gut 220 Seiten schrecken den auch nicht ab, es durchzuarbeiten.

Praxisrelevanz

Dieses Buch aus der Ausbildung professioneller Führungskräfte von NPO heraus entstanden, hat einen sehr systematischen Ansatz. Das Modell dient dem Profi als Orientierungshilfe, ist aber für Vorstandsmitglieder kleinerer Vereine aber zu komplex.

Dieses Buch aber war das erste Buch das ich zum Thema NPO überhaupt gelesen habe, und dessen Modell und Gedanken mich bis heute begleiten. 

 
« StartZurück1234567WeiterEnde »

Seite 4 von 7