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Willkommen beim NPO-Radard
Unser Verein PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, 01. Februar 2009 um 22:05 Uhr

Unser Verein,

Aktiv als Mitglied und Vorstand

Schawalder, Vreni; Beobachter Ratgeber, 2. Auflage, 2006, www.beobachter.ch

Autorin

Vreni Schawalder konnte als Regierungsrätin des Kantons Thurgau nicht nur Führungserfahrung sammeln, sondern auf dem Weg dahin, und sicher auch während ihrer Regierungszeit, Einblick in die Arbeit von NPOs gewinnen. Dabei konnte sie die verschiedenen Seiten kennen lernen, als Mitglied als Nutzerin oder Supporterin, als Vorstandsmitglied oder Präsidentin in der Führung der NPO, und als Partnerin in der politischen Arbeit.

Text Einband

"Dieser neue Beobachter-Ratgeber informiert über die vielfältigen Facetten des Vereinslebens - ein unentberlicher Begleiter für alle, die in einem Verein aktiv sind.

Das Buch behandelt alle wichtigen Aspekte ausführlich: Statuten verfassen, den Verein gründen, einen griffigen Namen suchen, Mitglieder werben, Sitzungen leiten, Geld beschaffen, Anlässe organisieren, Reden halten, Krisen bewältigen, Marketing betreiben, oder Haftungsfragen und Finanzen regeln. Ein Musterverein - das fiktive "Kulturforum Wilen" - begleitet durch den ganzen Ratgeber und illustriert leicht verständlich die theoretischen Ausführungen.

Dieses Handbuch ist der ideale Wegweiser für eine erfolgreiche Vereinsarbeit. Hilfreiche Musterbeispiele und Checklisten erleichtern die Arbeit im Vereinsalltag."

Wesentliche Inhaltspunkte

Grundlage ist das schweizerische Recht, somit sind alle juristischen Belange nur für die Schweiz von Relevanz, da die gesetzlichen Grundlagen in anderen Ländern sich stark von den Freiheiten in der Schweiz unterscheiden. Die anderen praktischen Teile aber sind aber ziemlich global gültig, da eine wesentliche Grundlage des Vereinswesens die freiwillige und demokratische Zusammenarbeit der Mitglieder ist.

Der passende Rahmen

Die gesetzlichen Möglichkeiten nach dem ZGB (schweizerisches Zivilgesetzbuch)

Vereinsgründung

Der Übergang von der Idee zur Institution, rechtliche und organisatorische Aufgaben

Mitgliedschaft

Gewinnung, Aufnahme, Ausscheiden und Ausschluss von Mitgliedern

Vereinsvorstand und andere Organe

Vorstandsarbeit, Aufgaben, Komptenzen und Verantwortlichkeiten der verschienden Organe eines Vereins,

Sitzungen führen

Qualitätsmanagement: Reflektion der Vorstandsarbeit

Vereinsfinanzen

Zu Geld kommen, Finanzen verwalten, Vermögen und Steuern

Die Vereinsversammlung

Kompetenzen der Versammlung, Rahmenbedingungen,

Vorbereitungen, Durchführung, Umgang mit Störungen, Grossanlässe

Mitgliederverwaltung

Software, Datenschutz

Kommunikation

Reden und Diskussionen, Informationen gegen innen und aussen, Vereinsmarketing

Krisen

Richtig reagieren

Rechtsfragen

Rechtsverhältnis zwischen Verein und Vorstand, Haftung, Anfechtung von Beschlüssen, Statutenänderungen

Rechtsverhältnis zwischen Dachverband und Sektionen

Der Verein als Arbeitgeber

Versicherungen

Vereinsauflösung

Gründe und Vorgehen

Anhang

Umfangreiche Muster, Checklisten, rechtliche Grundlagen

Sprache / Verständlichkeit

Vreni Schawalder versteht es, in einer einfachen und klaren Sprache auch komplexe Situationen zu schildern. Juristisch fundiert ohne in eine Fachsprache zu verfallen, ist es für Laien besonders geeignet. Die vielen Beispiele vermögen sehr gut, das theoretische Fundament in die Praxis zu übertragen. Vieles wird dem Leser in der einen oder anderen Form bekannt vorkommen.

Praxisrelevanz 

Der Ratgeber ist sehr umfassend. In der Regel wird kaum ein Vorstandsmitglied mit allen Themen konfrontiert werden. Durch die gute Gliederung können einzelne Abschnitte übersprungen werden, wenn z.B. ein Verein keine Angestellte hat, braucht man diesen Teil nicht zu lesen, ohne aber den Faden zu verlieren.

In meinen Augen ein ideales Geschenk für alle frischgebackenen Vorstandsmitglieder! Es macht Mut, die Arbeit in einem Verein anzupacken und zeigt auf, dass dies eine Kunst ist, die erlernt werden kann.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 12. Dezember 2009 um 22:05 Uhr
 
Bürgerstiftungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, 03. Januar 2009 um 08:31 Uhr

Von Bürgern für Bürger

Beim stöbern bei Brand eins bin ich auf etwas gestossen, dass zwar schon etwas älter ist, aber ich glaube immer noch brandaktuell. In diesem Artikel wird beschrieben, wie Bürger über das Instrument einer Bürgerstiftung, ein Instrument dass ich in der Schweiz so nicht kenne, Mittel sammeln können und für gemeinnützige Zwecke einsetzen können.

Der Artikel enthält praktische Beispiele und weiterführende Informationen. Und ist sicher auch eine Anregung, wie eine NPO eine Aufgabe erfüllen kann, in dem sie vor allem für die notwendigen Mittel sorgt und nicht direkt für die Arbeit vor Ort.

Brand eins, Ausgabe 9/2006, Selbstzweck

 
Das macht Schule PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, 03. Januar 2009 um 08:05 Uhr

Schüler gestalten ihren Schulraum

Selbstbedienungsladen für Eigeninitative oder Hilfe zur Selbsthilfe ist der Grundsatz von "Das macht Schule" in Deutschland. Hier finden Schulklassen, Lehrer, Schulhausabwarte alles, was es braucht, um den Schulraum selber zu verschönern. Damit werden auch Bedenken von Schulvorständen oder Schulpflegen hinfällig, dass Kinder nicht in der Lage sind, ihren Schulraum zu gestalten.

Zwei wichtige Effekte stellen sich ein, wenn Schüler gemeinsam das Schulzimmer oder Schulbereiche renovieren: Sie lernen zusammen ein Projekt abzuwickeln und sie gehen mit einer höheren Sorgfalt mit ihrem Schulraum um. 

Gefunden bei Brand eins, Ausgabe 9/2007, Seite 18. Schwerpunkt dieser Ausgabe: Mehr Selbständigkeit. Passt doch genau.

 
Freiwilligenarbeit in der Schweiz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 23. Dezember 2008 um 04:30 Uhr

Bedeutung für die Schweiz

Das Bundesamt für Statistik der Schweizerischen Eidgenossenschaft hat in der neuesten Publikation zum diesem Thema einige interessante Fakten veröffentlicht.

Ein Blick in das Dokument zeigt verschiedene spannende Tatsachen:

  • jede vierte Person geht einer unbezahlten, freiwilligen Arbeit nach,
  • Männer wie Frauen engagieren sich gleichermassen in erster Linie für Sportverein, dann aber ändern sich die Einsatzgebiete,
  • Frauen engagieren sich stärker in der informellen Freiwilligenarbeit zu Gunsten von Familie, Verwandten und Bekannten,
  • und vieles mehr.

Dass sich die Unterschiede zwischen Männer und Frauen hier noch viel deutlicher als in der Berufswelt zeigen, dürfte weder erstaunen noch erschrecken. Aber zu bedenken dürfte doch geben, dass bei der sogenannten informellen Freiwilligenarbeit die Freiwilligkeit vielleicht nicht ganz so gross ist, wie der Ausdruck vermuten lässt. Denn der soziale, ethische Druck, Familienmitglieder durch Frauen zu betreuen ist in unserer Gesellschaft doch sehr gross.

Dass bei der echten Freiwilligenarbeit, welche auch als echte Freizeitbeschäftigung anzusehen ist,  die Interessen der Geschlechter unterschiedlich sind, ist nur natürlich.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 23. Dezember 2008 um 04:45 Uhr
 
NPO und Markt schliessen sich nicht aus - Brand eins PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 23. Dezember 2008 um 04:22 Uhr

Soziale Marktwirtschaft

ist der Artikel von Susan Müller in Brand eins, Ausgabe 1/2009 überschrieben. Am Beispiel der NPO PSI (Populations Services International) zeigt sie auf, dass marktwirtschaftliches Verhalten für die Hilfe der Bedürftigen eine nachhaltige Unterstützung sein kann. Besser noch als Almosen verteilen. Ein lesenswerter Artikel (wie übrigens jede Ausgabe von Brand eins).

Ähnlich interessant und auf ähnlichen Überlegungen operierte die Stiftung BioVision aus der Schweiz vorallem in Ostafrika. Grundlage ist hier vorallem der Einsatz biologischer Methoden in der Landwirtschaft. Aber auch hier geht es nicht um "Geschenke", sondern die Betroffenen müssen sich selber dafür einsetzen.

Wenn auch nicht direkt vergleichbar, zeigen beide NPOs, dass 

  • Hilfe zur Selbsthilfe nachhaltig ist,
  • Hilfe nicht teuer sein muss,
  • Hilfe dem Zielpublikum in der Sprache, Art und Weise der Vermittlung angepasst sein muss.

Dahinter aber steckt viel Kopfarbeit, der "Markt" muss genau beobachtet werden und man muss die betroffenen Menschen und ihre Kultur gut kennen. Und: Die Rezepte lassen sich nicht einfach übertragen. Ist das nicht genau so, wie sonst beim Produktemarketing irgend eines Gutes, das kommerziell vertrieben wird?

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 24. Dezember 2008 um 17:46 Uhr
 
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